Alice erlebt in diesem Abschnitt ihrer Abenteuer im Kaninchenbau eine Reihe von merkwürdigen Transformationen und emotionalen Höhen und Tiefen. Ihr Hauptziel ist es, in den wunderschönen Garten zu gelangen, aber ihre wechselnde Größe stellt dabei eine große Herausforderung dar.
Alice trinkt zunächst einen Trank, der sie sehr klein macht. Ihr Ziel ist es, größer zu werden, um den Schlüssel zur Gartentür zu erreichen. Sie bemerkt: "She drank a drink that made her very small indeed. But she wants to grow bigger so that she can reach the key". Anschließend findet sie einen Kuchen, der ihre Größe drastisch verändert. Sie ruft aus: "Curiouser and curiouser. I'm growing. My feet are so far away. Goodbye, feet." Diese Worte verdeutlichen ihr anfängliches Staunen und die wachsende Distanz zu ihren Füßen.
Alice wächst so stark, dass ihr Kopf an die Decke stößt: "Alice grew so big that her head hit the ceiling. Ouch!" Obwohl sie nun den Schlüssel erreichen kann, ist sie zu groß für die Tür: "I'm much too big for this door now. I'll never get into the garden." Diese Erkenntnis führt zu Frustration und Verzweiflung.
Alice's Verzweiflung kulminiert in einer riesigen Tränenflut: "Alice was over nine feet tall, and when a girl that big cries, the tears are big too. Alice cried and cried until half the hall was filled with a salty pool of tears." In dieser Situation begegnet sie dem Weißen Kaninchen, das in Eile ist: "Oh, i'm late. I'm so very late." Das Kaninchen ist splendid gekleidet: "The sight of the white rabbit, splendidly dressed in his best clothes and carrying a large fan and a pair of white leather gloves, was enough to stop alice's tears."
Alice nimmt dem Kaninchen versehentlich den Fächer ab und beginnt, sich damit zu fächeln. Dies führt zu einer erneuten Schrumpfung: "Alice fanned herself while she talked. She felt much cooler. But after a minute or two, something started happening. Oh, here's that feeling again." Sie realisiert: "I don't believe it. I must be... I am! I'm growing smaller again."
Obwohl Alice nun klein genug wäre, um durch die Tür zu gelangen, ist der Schlüssel wieder unerreichbar auf dem Tisch. Sie ist verzweifelt: "This is hopeless! I'll never get that key now. I so badly wanted to see the garden, and things are worse than ever. I've never been so small as this in my life! Never!" Ihre Verzweiflung führt dazu, dass sie in ihr eigenes Tränenmeer fällt: "And poor little Alice fell into a pool of her own tears."
Während der ganzen Geschichte stellt Alice ihre Identität in Frage. Sie sagt: "How strange everything is today. Yesterday, things were normal. But today, I'm not sure if I'm the same girl who woke up this morning. But if I'm not the girl who woke up this morning, the question is, who am I?" Diese Frage der Identität spiegelt die Verwirrung und die ständigen Veränderungen wider, die sie erlebt.
Alice's Abenteuer im Kaninchenbau sind eine surreale und verwirrende Erfahrung. Sie kämpft mit ihrer Identität, ihrer Größe und dem Wunsch, in den Garten zu gelangen. Die Geschichte ist voller Absurdität, Humor und einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung. Die ständigen Veränderungen und Hindernisse, denen sie begegnet, spiegeln die Unsicherheiten und Herausforderungen des Lebens wider. Das Ende des Abschnitts lässt den Zuhörer gespannt darauf zurück, wie Alice sich aus dem Tränenmeer befreit und welche weiteren kuriosen Begegnungen sie erwarten.